Küchenhelfer und ihre Technik

Ein elektrisch angetriebenes Hilfsgerät, was in aller Regel im privaten Haushalt eingesetzt wird, bezeichnet man als Haushaltsgerät.

 

Dazu gehören z. B. Mixer sowie Staubsauger. Im Handel wurde das Küchengeräte-Sortiment als “Weiße Ware” betitelt.

 

herd-88657567

Dazu zählen Großgeräte wie Waschautomaten oder Geschirrspülmaschinen und elektrisch angetriebene Kleingeräte.

Mit Strom betriebene Geräte, die dem Vergnügen nutzen, wie z. B. PC, Fernseher oder Spielkonsolen, wurden einst “Braune Ware” benannt und gehören nun nicht mehr zu den Haushaltsgeräten, sondern werden in eine eigene Kategorie untergliedert, ebenso wie Spielzeug und Geräte für Bastler, bspw. Eisenbahnen.

 

Eine präzisee Abgrenzung kann bei den Bastlergeräten nicht erfolgen, da ein Akku-Bohrschrauber bspw. zu Geräten für den privaten Haushalt zählen kann, ein Sander hingegen nicht.

Zu den Geräten für den Privathaushalt zählen:

  • Wäsche: Waschautomat, Wäschetrockner, Mangel, Bügeleisen
  • Kochen und Backen: Herd, Ofen, Mikrowellenherd, Minibackofen mit Grillfunktion, Dampfkochtopf
  • Abwaschen: Geschirrspülmaschine
  • Kühlen und Tiefkühlen: Kühlschrank, Tiefkühlschrank, Kühl-Gefrier-Kombi

Historische Evolution der mit Strom betriebenen Haushaltswaren

Die Erfindung der heutzutage angewendeten Haushaltsgeräte geht parallel mit dem Bau der Versorgung mit elektrischem Strom einher.

 

Die ersten zur Wende des neunzehnten zum 20. Jahrhunderts erbauten Wasserkraftwerke mit ihren Stromnetzen genügten jedoch nur für den Betrieb von Bogen- und Glühlampen. Der Preis, den man zu ehemaliger Zeit für Strom zahlen musste, war riesig und lag weit über dem Einkommen, das ein gewöhnlicher Facharbeiter je Stunde bekam.

Diese Gegebenheit veränderte sich erst in Zeiten nach dem 1. Weltkrieg als beachtenswerte Dampfkraftwerke erstellt wurden. Zur gleichen Zeit wurden Stromnetze mit Hochspannung weiter ausgedehnt, sodass die modifizierte Wärmeleistung große Strecken bewältigen konnte.

 

Im privaten Haushalt bedeutete jener Entwicklungsverlauf den massenweisen Einsatz des elektrischen Bügeleisens, dem ersten elektrischen Haushaltsgerät neben der elektrischen Nähmaschine. Ihre geglückte Markteinführung im 19. Jahrhundert führte die Industrialisierung des Haushaltes ein.

Circa 15 Jahre später warben die Nationalsozialisten für die Verwendung eines Radioempfängers, welcher als Gemeinschaftsempfänger betitelt wurde und für die vergangenen Regenten ein unglaublich gefragtes Mittel zur Verbreitung ihrer Propaganda war.

 

Die bereits zu dieser Zeit ausprobierte Einführung des elektrischen Kühlschrankes missglückte dagegen im Zuge der Anschaffungspreise für das Gerät.

Nach dem 2. Völkerringen, der Währungsreform sowie dem Wirtschaftsboom wurden die Kraftwerke ebenso die Stromversorgungsnetze permanent leistungsfähiger bei gleichzeitig fallenden Energieauslagen.

Parallel drängten weitere mit Strom betriebene Haushaltshelfer auf den Markt. Zur selben Zeit stieg die Zahl der mit Strom betriebenen Haushaltshelfer. Viele Geräte, wie zum Beispiel der E-Herd, die Waschmaschine, der Geschirrspüler, der Staubsauger, der Fernseher sowie zig andere Geräte, die zur Belustigung dienen, assistieren auch bis zum heutigen Tage noch den Hausfrauen und Hausmännern bei ihrer täglichen Arbeit.

 

Ein Jahrzehnt danach kamen ebenso die mittels Strom angetriebene Kaffeemaschine ebenso wie die Tiefkühltruhe dazu, nach weiteren fünfzehn Jahren der Mikrowellenherd. All diese Geräte wurden teilweise Jahrzehnte vor ihrer großen Markteinführung erfunden; ihr Handelserfolg im Zeitraum der Entwicklung wurde stetig durch den fernbleibenden Zugang zu kostengünstiger Elektrizität verhindert.

Heute nicht mehr ohne. Unser Alltagshelfer